Meinen Winterurlaub hatte ich mit gemischten Gefühlen angetreten. Monatelang hatte ich
mich darauf gefreut, zwei Wochen ganz allein mit Rene in der Nobelherberge zusammen zu
sein. Ganz fest hatte ich eigentlich damit gerechnet, dass er mir während dieser Zeit einen
Heiratsantrag machen würde. Ich hatte es satt, immer nur seine Besuche für Stunden oder
höchstens mal für eine Nacht er ertragen. Ich verstand ja, dass es durch seinen Job und der
großen Entfernung unserer Wohnsitze nicht viel anders ging. Immerhin wohnte und arbeitete
er in Hamburg und ich in München. Ein Glück, dass er wenigstens häufig in München zu tun
hatte. Welche fünfundzwanzigjährige Frau hält es schon aus, in einer Nacht mal bis zum
Abwinken gevögelt zu werden und dann wieder eine Woche oder länger zu schmachten. Viel
schlimmer war es noch, wenn er nur ein paar Stunden bei mir sein konnte und ich genau
spürte, dass er nur an einem Quickie interessiert war. Wie oft habe ich mich dann die halbe
Nacht noch selbst befriedigt, weil er die Muschi gerade mal in Stimmung gebracht hatte.
Nun hockte ich in dem Viersternehotel mit einer herrlichen Aussicht auf die Winterlandschaft
und hatte die Hand schon wieder zwischen meinen Schenkeln. Als sein Anruf kam und er mir
mitteilte, dass er erst zwei Tage später kommen konnte, steckte ich schon in wunderschönen
Dessous und unbeschreiblich hohen Erwartungen auf seine Ankunft. Ich wusste ja, wie
spontan er sein konnte, wenn sich eine Tür hinter uns schloss und wir allein waren. Nun
streichelten meine eigenen Finger durch den offenen Schritt meines süßen Spitzenslips. Zum
Glück wusste ich einen Vibrator in meiner Kosmetiktasche. Vor lauter Frust war mir danach,
mir ganz allein eine kleine Sexfete zu bescheren. Ich hechtete mich aufs Bett und griff zu der
geilen Zeitschrift, die ich mir unterwegs gekauft hatte. Der Artikel über einen Swingerclub
fesselte mich und setzte die Hand in heftigere Bewegung, die den Vibrator führte. Ganz
schnell kitzelte ich mir einen Klitorisorgasmus ab. Ich wusste, dass der mir immer Lust auf
mehr machte. Gleich zwei Finger sorgten dafür, dass bald darauf ein heftiger
Vaginalorgasmus folgte. Lange hatte ich gelernt, mir diese sehr unterschiedlichen Genüsse
nach Belieben hervorzuzaubern.
Zwei Tage später zählte ich die Stunden bis zu Renes angekündigter Ankunft. Nur in einem
Negligé erwartete ich ihn und natürlich mit einer Pulle Champus. Von dem tranken wir nur
ein einziges Gläschen, als er endlich da war. Zu einem zweiten Glas ließ ich ihm keine Zeit.
Ich war schon an seinen Hosen, um mir meinen kleinen Liebling zwischen die Lippen zu
holen. Oh, ich freute mich, wie sich der Körper des Mannes in wahnsinniger Wollust straffte,
wie er mir nicht zum ersten Mal sagte, dass ich einfach umwerfend war. Rene war mir noch
nie etwas schuldig geblieben. Auch jetzt zog er sich leider im richtigen Augenblick zurück
und machte sich mit seinen geschickten Lippen und der raffinierten Zungenspitze über mein
hocherregtes Mäuschen er. Es brauchte nicht mehr viel. Ich ärgerte mich ein bisschen, weil
ich am hellen Tage meinen Orgasmus ungebremst herausschrie. Ich hatte meine Höhepunkte
nicht mitgezählt. Aber acht oder zehn spritzige Orgasmen waren es bestimmt.
Beim Abendessen überraschte uns Renes Freund. Er wurde natürlich an unseren Tisch
gebeten, weil er solo war. Er war auch am Vortag angereist und wollte zwei Wochen bleiben.
Ich bedauerte es selbst, dass ich an diesem Abend eine schlechte Gesellschaft für die Herren
war. Ich konnte es nicht ändern. Meine Gedanken waren viel zu oft in meinem Leib. Ich war
viel zu sehr drauf fixiert, mit dem geliebten Mann zu schlafen, zehn herrliche Nächte mit ihm
zu schwelgen. Ob er das überhaupt nach meinen Vorstellungen aushalten würde, darüber
machte ich mir überhaupt keine Gedanken. Immerhin war er zwölf Jahre älter als ich, aber
immer noch in den besten Mannesjahren. Natürlich verabredeten wir uns mit Karsten für den
nächsten Tag zum gemeinsamen Abfahrtslauf, ehe wir Verliebten uns zurückzogen.
Drei Tage später kam ich mir vor wie im falschen Film. Ich hing in der Halle an Renes Arm,
als sich Karsten plötzlich gewaltsam zwischen uns drängte und mich innig umarmte. Mit dem
Kopf wies er zur Flügeltür und wisperte: “Seine Frau mit seinen Kindern.”
Ich war wie gelähmt, fühlte mich in einem bösen Traum. Nie hatte ich einen Gedanken dafür
verschwendet, ob Rene vielleicht verheiratet war. Nie hatte er mir einen Grund für solche
Überlegungen gegeben. In meinem Entsetzen ließ ich mich von Karsten zum Aufzug
begleiten. Mit einem Seitenblick konnte ich noch sehen, wie Rene mit seiner Familie erst mal
in der Halle Platz nahm. Karsten bedrängte mich, all meine Sachen sofort aus Renes Zimmer
zu holen und in seines zu bringen. Wie in Hypnose tat ich, was er mir sagte. Ich hatte kein
Interesse an einer Szene und gleich gar nicht, eine Ehe kaputt zu machen.
Wie versteinert saß ich Karsten dann gegenüber und entschied nach reiflicher Überlegung:
“Danke für die schnelle Reaktion. Ich reise natürlich ab.” Es vergingen keine zwei Stunden,
bis ich leise an Karstens Zimmertür klopfte. Ich sah in strahlende Augen. Wer weiß, vielleicht
war ich seit unserer Bekanntschaft viel zu viel mit Rene beschäftigt gewesen, um zu
bemerkten, wie mich sein Freund mit den Augen aufgefressen hatte. Das tat er nun auch, als
ich verlegen murmelte: “Warum musst ich mir eigentlich den Urlaub noch völlig verderben?
Wenn ich… ich meine, ich könnte ja auf der Couch schlafen. Sie haben leider kein Zimmer
mehr für mich.”
Zur Antwort bekam ich einen brennenden Kuss. Er griff mein Gepäck, das ich vor die Tür
gestellt hatte, und nahm es ins Zimmer.
“Soll ich das Licht ausmachen?” spöttelte er am Abend. Ich benahm mich beim Ausziehen
wirklich wie ein Gänschen. Aus dem Bad kam ich schon cooler. Nur das große Frottee hatte
ich über die Brüste verknotet. Ich stutzte einen Moment. Karsten hatte die Bettwäsche wieder
von der Couch genommen und sie fein säuberlich auf die zweite Doppelbetthälfte
ausgebreitet. Einladend hielt er die Bettdecke hoch und ließ mich sehen, dass er nackt
darunter lag. Ich wusste gar nicht, wohin ich gucken sollte. Natürlich konnte ich seinen
Ständer nicht übersehen du auch nicht die zittrige Hand, die Bettdecke hochhielt. Vor dem
Bett löste ich den Knoten des Badetuchs. Ich hauchte: “Ich bin nicht nur wegen des
Skiurlaubs zurückgekommen.”
“Du hättest mir keine größere Freude machen können”, jubelte er und zog mich auf seinen
Bauch. Ich gestehe, so schnell war ich noch niemals mit einem Mann in die Kiste gegangen.
Sein Geständnis, dass er sich in mich verliebt hatte, schmerzte ein wenig. Immerhin war es
seit Rene nur Stunden her und von dem hatte ich sogar einen Heiratsantrag erwartete.
Ich war verblüfft, wie mich Karsten bei einem innigen Kuss leicht anhob und mir seinen
Schwanz ohne jedes Vorspiel in die Pussy schob. Bald merkte ich allerdings, dass es das
eigentliche Vorspiel wurde. Während sein gutes Stück mich wundervoll ausfüllte und nahezu
still in mir lag, gab er dem Kitzler mit fleißigen Fingerspitzen ein Feuerwerk. Ich fuhr
überwältigt zusammen, als sich seine zweite Hand immer wieder über meinen Po schlich. Auf
einmal zuckte ich zusammen. Obwohl ich es erwartet hatte, erschreckte es mich nun doch, als
er einen Finger versenkte und ihn ganz behutsam stoßen ließ. Auf ein ganzes Stück seines
herrlichen Schwanzes musste ich verzichten, weil ich nach oben rutschte. Ich wollte, dass er
zu all seinen raffinierten Reizen noch meine Brüste vernaschen sollte.
Als Rene am nächsten Tag versuchte, mir etwas zuzuraunen, zeigte ich ihm nur die kalte
Schulter.
